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„Die deutschen Unternehmen müssen mehr und besser erkennen, wie wichtig eine familienfreundliche Personalpolitik für die Zukunft ist.”

Dr. Reinhard Uppenkamp,
Vorstandsvorsitzender,
Berlin-Chemie AG

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Elterngeld ein Jahr nach Einführung in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft akzeptiert

Ausgewählte Ergebnisse einer Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Bundesfamilienministeriums

Gut ein Jahr nach der Einführung des Elterngeldes zum 1. Januar 2007 befürwortet die große Mehrheit der Personalverantwortlichen in der deutschen Wirtschaft das Elterngeld und die Inanspruchnahme der Elternzeit – gerade auch durch Väter. Und: Das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf gewinnt in den Chefetagen der Wirtschaft zunehmend an Bedeutung. Das ist das zentrale Ergebnis einer Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Bundesfamilienministeriums.

Danach

  • halten mehr als 80 Prozent der Personalverantwortlichen das Elterngeld für eine gute Sache – vor seiner Einführung im Jahr 2006 waren es 61 Prozent.
  • unterstützen heute fast zwei Drittel der Personalverantwortlichen Väter,  die sich ihren neugeborenen Kindern widmen und dafür mindestens zwei Monate ihre Berufstätigkeit unterbrechen oder ihre Arbeitszeit reduzieren: 61 Prozent befürworten die Unterbrechung der Berufstätigkeit durch Väter - gegenüber 48 Prozent vor zwei Jahren. 65 Prozent bewerten die Verringerung der Arbeitszeit durch Väter positiv - gegenüber 59 Prozent im Jahr 2006
  • sind 71 Prozent der befragten Personalverantwortlichen davon überzeugt, dass sie eine Mitverantwortung haben, ihren Beschäftigten die Entscheidung für Kinder zu erleichtern.

Für die Erhebung im März dieses Jahres wurden Leiter und Personalverantwortliche von 508 repräsentativ ausgewählten Unternehmen in  Deutschland befragt. Die Befragung erfolgte im Rahmen des Unternehmensprogramms „Erfolgsfaktor Familie“.

Ausgewählte Ergebnisse der Allensbach-Umfrage zu Elterngeld und Elternzeit: Download PDF 58 KB


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